Nach einer relativ langen Planungs- und Vorbereitungszeit, ist die Ausschreibung der durchzuführenden Arbeiten durchgeführt und die Auftragsvergaben sind erfolgt.
Die Notwendigkeit zum Umbau der Kindertagesstätte in Schopp ergibt sich aus dem Baukörper an sich, der gestiegenen Anzahl der aufzunehmenden Kinder, auch aufgrund entsprechender gesetzlicher Vorschriften und den Anforderungen, die an eine moderne Kindertagesstätte heute gestellt werden müssen.
Derzeit können in der Kindertagesstätte 50 Kinder betreut werden und es liegt eine weitere Ausnahmegenehmigung für weitere 15 Kinder vor. Diese Ausnahmegenehmigung ist nur deshalb noch gültig, da ein Umbau der Kindertagesstätte insgesamt jetzt durchgeführt wird. Hätte die Ortsgemeinde diesen Schritt nicht gewagt, so wäre damit zu rechnen, dass die Ausnahmegenehmigung aufgehoben wird und der Bedarf wäre in diesem Fall nicht mehr zu erfüllen. Kinder unter 2 Jahren können in der derzeitigen Betreuungssituation nicht angenommen werden.
Insgesamt sind derzeit 10 Arbeitsplätze vorhanden. Zur pädagogischen Betreuung der Kinder kommt aber auch noch eine Mensa hinzu, die die leiblichen Bedürfnisse der Kinder erfüllen muss.
Für den Neubau einer Kindertagesstätte, mit Kosten, die mindestens das Doppelte der derzeit geplanten Kosten betragen würde, hatte man sich in der Vergangenheit nicht entschieden. So wird jetzt ein Gebäude im Bestand saniert. Die Gesamtkosten der Sanierung wurden auf ca. 1,5 Mio € geplant. Diese Kosten werden nach derzeitigem Sachstand auch nicht überschritten.
Da der Baubeginn jetzt kurz bevorsteht, war es angebracht, einen symbolischen Spatenstich vorzunehmen, um bereits zu Beginn der Arbeiten das Engagement aller Beteiligten, insbesondere aber das Verständnis für die Notwendigkeit bei den Eltern, den Kindern und der Belegschaft zu würdigen.
Gebaut wird zuerst ein Anbau im Untergeschoß, der sich dann bis zum Erdgeschoß erstreckt. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, im Untergeschoß einen neuen Mensabereich ebenerdig herzustellen. Gleichzeitig wird der Eingangsbereich verändert, um durch eine sogenannte „Matschschleuse“ einen barriere- und schmutzfreien Zugang zu erreichen. Nach und nach werden dann in den beiden oberen Stockwerken, dem Erdgeschoß und dem Untergeschoß, immer wechselseitig, Handwerkerarbeiten durchgeführt, um die Belastung während der Bauzeit sowohl für die Kinder, als auch für die Belegschaft so gering wie möglich zu halten. Ausweichmöglichkeit im Dorfbereich werden für Einzelfälle geschaffen. Diese werden jedoch, so hoffen wir, die Ausnahme bleiben, da im Rahmen des Bauzeitenplanes durch die Bauleitung eine möglichst schmutzfreie und geräuscharme Bausituation vorsieht. Die Gesamtbauzeit ist für ca. ein Jahr geplant.
Abschließend will ich mich bei den Zuschussgebern, also dem Kreis Kaiserslautern, so wie den Fachabteilungen der Verbandsgemeindeverwaltung in Landstuhl, die sowohl die Kindertagesstätte betreuen, als auch über den Hochbaubereich die Baumaßnahme betreuen, sehr herzlich bedanken. Danke an den Betreiber der Kita, den Prot. Kita-Verbund-Nordpfalz, vertreten durch Frau Noseck.Danke auch an den Verbandsbürgermeister und die Beigeordneten, die mit ihrer Erfahrung, in den immerhin 12 Ortsgemeinden und dem Gemeinderat jederzeit zur Unterstützung zur Verfügung stehen. Danke auch an den Bauausschuss und den Gemeinderat, der in den vergangenen Monaten immer wieder darauf gedrängt hat, dass Bauvorhaben so zügig wie möglich abzuwickeln.
Gez.
Ortsbürgermeister
Dr. Klaus Nahlenz